Städte

Nicht nur die Natur, auch die Städte des Ennepe-Ruhr-Kreises sind einen Besuch wert!

Die Fachwerk-Idyllen der Altstädte mit ihren verwinkelten Gassen und kleinen Plätzen, oder auch die beschaulichen Ortskerne mit Bergischen Schieferhäusern laden ein – ein Stadtbummel lohnt sich dort immer. Zumal die schnuckeligen Fachwerkhäuser in den Altstädten oftmals eine einladende gemütliche Gastronomie beherbergen, so dass dort auf angenehme Art für Ihr leibliches Wohl gesorgt werden kann.

Hansestadt auf der Höhe

Breckerfeld

Bild: © zweimalzwei-fotografie

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Als staatlich anerkannter Erholungsort bietet die Hansestadt Breckerfeld ihren Gästen eine wunderschöne, waldreiche Umgebung. Auf rund 100 km gut ausgebauten und gekennzeichneten Wanderwegen können Wanderer hier herrliche Ausblicke ins Märkische Sauerland genießen.

In Breckerfeld, dem „Sauerland des Ruhrgebiets“, befindet sich auch die höchste Erhebung der Metropole Ruhr – der Wengeberg mit 442 m Höhe. Besonders beliebt ist die Glörtalsperre, hier finden Besucher ein Naturschwimmbad, eine Jugendherberge, wunderbare Wanderwege und natürlich gastronomische Angebote. Und im Mühlenhofmuseum, bei Breckerfeld, mit seiner historischen Bockwindmühle können Gäste im gemütlichen Ambiente eine echte Bergische Kaffeetafel genießen.

Seit der Ausschilderung des Jakobswegs durch Westfalen können Pilger ein Stück ihres Weges durch Breckerfeld gehen – er führt durch den historischen Ortskern und somit auch an der katholischen und der evangelischen Jakobuskirche vorbei.

Im Winter stehen in Breckerfeld zudem bei guten Schneeverhältnissen elf Kilometer gespurte Langlaufloipen und ein Skilift zur Verfügung.

Die Stadt der Kluterthöhle

Ennepetal

Bild: © zweimalzwei-fotografie

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Ennepetal besitzt im Bereich der Heilenbecker-, Hasper-, und Ennepetalsperre vielseitige Erholungsmöglichkeiten: die schöne Mittelgebirgslandschaft lädt sowohl zu ausgedehnten Wandertouren in der Wanderwelt SüdspitzEN, als auch zum Radfahren ein. Insbesondere das Hülsenbecker Tal mit Wildgehegen und dem benachbarten Freizeitbad Platsch ist ein beliebtes Naherholungsgebiet.

Die Besonderheit Ennepetals ist die Kluterthöhle – mit ihren sechs Kilometern erforschten, weit verzweigten Gängen gehört sie zu den größten Naturhöhlen Deutschlands, in der sich ein Besuch mit abwechslungsreichen Führungen lohnt.

Als „längstes Behandlungszimmer Deutschlands“ bietet sie außerdem Heilungsmöglichkeiten bei Atemwegserkrankungen.

Ruhm durch Mord

Gevelsberg

Bild: © zweimalzwei-fotografie

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Ein Mord erschütterte im Jahre 1225 die Welt: Der Kölner Erzbischof Engelbert I., die politisch stärkste Persönlichkeit des Reiches, wurde auf dem Gebiet der heutigen Stadt Gevelsberg ermordet. Zu seinem Gedenken wurde ein Sühnekloster gebaut, um das sich das Dorf Gevelsberg bildete. Indirekt wurde durch seinen Tod und die Neuaufteilung der Herrschaftsgebiete der Grundstein für den Burgenbau im Ruhrtal gelegt.

Heute geht es in Gevelsberg friedlich zu, so zum Beispiel im Gevelsberger Stadtwald, der als ausgewiesenes Flora-Fauna-Habitat vielfältige Wander- und Erholungsmöglichkeiten bietet.

Der Höhepunkt im Gevelsberger Veranstaltungskalender ist die jährlich im Juni stattfindende Gevelsberger Kirmes, die mit ihrem Kirmeszug tausende Besucher anzieht. Aber auch andere Veranstaltungen sind einen Besuch wert: das internationale Gitarrenfestival zum Beispiel, ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Wasserfreunde kommen in Gevelsberg ebenfalls nicht zu kurz: für sie gibt es das Sport- und Freizeitbad „Schwimm-In & Africana“ mit vier Superrutschen und einem attraktiven Saunagarten.

Hattingen hat Flair

Hattingen

Bild: Stadt Hattingen, Ulrich Kestler

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Überregional bekannt ist Hattingen vor allem durch den mittelalterlichen Stadtkern, der aus mehr als 140 malerischen und mit Liebe zum Detail restaurierten Fachwerkhäusern besteht. Hier findet alljährlich das Altstadtfest statt – mit seinem bunten Treiben ein Muss für jeden Besucher.

Der Ortsteil Blankenstein ist mit der Burg und der dazugehörigen Freiheit ein weiterer Anziehungspunkt. Vom Bergfried der Burg aus bietet sich dem Besucher ein wunderschöner Blick in das Ruhrtal. Weitere sehenswerte Burgen in Hattingen sind die Isenburg – eine der größten Burgruinen Deutschlands – sowie die Wasserburg Kemnade an der Ruhr.

Das ehemalige Hüttenwerk und heutige Industriemuseum „Henrichshütte“ verleiht Hattingen zudem einen Ankerpunkt auf der Route der Industriekultur.

Hattingen hat nicht nur Geschichtliches zu bieten: Radfahrer nutzen den beliebten RuhrtalRadweg, Wanderer sind gerne in der Elfringhauser Schweiz unterwegs.

Klein und fein

Herdecke

Bild: Stadt Herdecke

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Herdecke ist vor allem aufgrund des idyllischen, fachwerkbestandenen Ortskerns eine kleine, attraktive Stadt.

Hübsche Ladenlokale und gemütliche Gastronomie verschaffen der Stadt ein besonderes Flair. Das kleinste Hotel der Region, das „Mini-Hotel“ mit drei Zimmern, findet man in Herdecke ebenso wie das kleine und gemütliche Zimmertheater am Stiftsplatz.

Nicht nur der Ortskern, auch die Wasserlandschaft der Umgebung bietet Besuchern vielfältige Erlebnisse. Auf beiden Herdecker Seen – Harkort und Hengstey – laden Fahrgastschiffe zu einem entspannten Törn auf dem Wasser ein und Bootsverleiher bieten aktive Ausflüge auf dem Wasser an.

Das Bergische

Schwelm

Bild: © zweimalzwei-fotografie

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Der historische Ortskern von Schwelm mit seinen Bergischen Schiefer- und Fachwerkbauten ist einen Besuch wert. Nicht versäumen sollte man das Museum im innenstadtnah gelegenen historischen Wasserschloss Haus Martfeld.

Interessant für Besucher ist zudem die ehemalige Pianomanufaktur Ibach, in deren Räumen heute Konzerte mit hochkarätigen Künstlern stattfinden. Eine Attraktion, die alljährlich viele Besucher anzieht, ist der „Karneval im September“ – das Schwelmer Heimatfest mit einem Festumzug der 13 Nachbarschaften der Stadt.

Wiege des Bergbaus?

Sprockhövel

Bild: Stadt Sprockhövel

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Für viele ist Sprockhövel der Ort, an dem die Kohle entdeckt wurde und der Ruhrbergbau seinen Ursprung nahm. Die fünf Bergbaurundwanderwege und der symbolträchtige Malakowturm der Zeche „Alte Haase“ könnten ein Indiz dafür sein. Allerdings gibt es Nachbarstädte, die den Titel „Wiege des Ruhrbergbaus“ ebenso für sich beanspruchen.

Das Freizeit- und Erholungsangebot in Sprockhövel ist vielseitig und bietet neben dem Radweg „Von Ruhr zur Ruhr“ – der auf einer ehemaligen Bahntrasse verläuft und an dem sich eine Dampfbahn-Modellanlage befindet – auch abwechslungsreiche Wanderwege an denen zahlreiche Landgasthöfe zum Rasten einladen.

Wer es lieber etwas beschaulicher mag, findet im Golfhotel Vesper auf zwei hochwertigen 18-Loch-Plätzen Entspannung beim Abschlag.

Die Harkortstadt

Wetter

Bild: Stadt Wetter

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Wetter ist eine Stadt mit traditionsreicher Vergangenheit. Sie liegt zwischen der zum Harkortsee aufgestauten Ruhr und den waldreichen Höhen des Ardeygebirges und bietet Erholungssuchenden viele Möglichkeiten zur naturnahen Freizeitgestaltung.

Vor allem die gut ausgebauten und markierten Rad- und Wanderwege bieten viel Abwechslung: von erholsamen Spaziergängen an den Ufern des Harkortsees bis zu anspruchsvollen Mountainbike-Touren in den Laub- und Nadelwäldern des Ardeygebirges ist für jeden Anspruch etwas dabei. Auf dem Harkortberg findet seit 2002 regelmäßig im Sommer das Ruhrbike Festival mit spektakulären Mountainbike-Rennen statt.

Der Harkortsee selber ist ein ideales Revier für Wassersportler. Ob Segeln, Rudern oder Surfen – alles ist möglich. Am Ruhrufer kann man auf dem RuhrtalRadweg radeln, skaten, angeln oder minigolfen und das direkt am Seeufer gelegene, temperierte Freibad mit Riesenrutschen und großzügiger Liegewiese runden die Freizeitangebote in Wetter ab.

Wer es dagegen gemütlicher mag, kann mit der MS Friedrich Harkort bei Kaffee und Kuchen über den See schippern oder sich bei einer Fahrt mit der RuhrtalBahn – der historischen Museumseisenbahn – den Dampf um die Ohren wehen lassen. Jeden 1. Sonntag im Monat (Mai–Oktober) fährt der Zug vom Bahnhof Wetter-Wengern in Richtung Hattingen und zurück.

Auch wer sich auf die Suche nach den Ursprüngen der Industrialisierung des Ruhrgebiets machen möchte, findet in Wetter ein ausgiebiges Betätigungsfeld. Friedrich Harkort, berühmtester Bürger der Stadt und Industriepionier, hinterließ hier bis heute nachwirkende Spuren. Industriekulturell Interessierte können im Gebiet zwischen Volmarstein und Wengern auf einem ausgeschilderten bergbaugeschichtlichen Rundweg vieles aus dieser Zeit entdecken.

Auf die Spuren der Stadtgeschichte begibt sich auch, wer die historische Freiheit, den Harkortberg oder die Burgruinen in Alt-Wetter und im Ortsteil Volmarstein – mit herrlichem Blick auf das Ruhrtal – besucht.

Die wohl berühmteste Bürgerin der Stadt war Henriette Davidis. Im Jahre 1844 verfasste sie das „Praktische Kochbuch für die gewöhnliche und feine Küche“. Die an einer Eisenbahnunterführung eingemauerten Herdplatten sowie eine Ehrentafel erinnern noch heute an die engagierte Pfarrerstochter aus Wetter. Im denkmalgeschützten Fachwerkhaus „Mühlchen“ im historischen Dorfzentrum Wengern wurde das Henriette-Davidis-Museum eröffnet. Verschiedene Restaurants erinnern an die Davidis, indem sie nach von ihr überlieferten Rezepten kochen – teils in modernisierter Form – und die Gäste mit dieser traditionellen Küche erfreuen. Die Stadt Wetter bietet mehrere themenbezogene Stadtrundfahrten an, z. B. „Auf Harkorts Spuren“, oder eine Fahrt zur Burgruine Volmarstein, der Freiheit Wetter und ins Elbschetal, wo Sie einen Imbiss nach Henriette-Davidis-Art genießen.

Kleine Großstadt

Witten

Bild: Jan Romero

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Witten ist die größte Stadt im Ennepe-Ruhr-Kreis und gilt als eine der Wiegen des Ruhrbergbaus.

Kohlegewinnung und Eisenverarbeitung prägen das Gesicht der Stadt bis heute. So ist es nicht verwunderlich, dass im Muttental, wo bis zu 60 Kleinzechen in Betrieb waren, auf Rundwanderwegen viel Bergbautradition gezeigt wird. Höhepunkt ist ein Besuch der Zeche Nachtigall mit einer Stollenführung unter Tage. Die Zeche Theresia, in der sich heute ein Gruben- und Feldbahnmuseum befindet, bietet Fahrten mit Kleinbahnen. Witten ist Freizeitadresse: mit RuhrtalRadweg, der Fähre Hardenstein, dem „Radlerstopp“ am Königlichen Schleusenwärterhäuschen und insbesondere mit den zahlreichen Freizeitmöglichkeiten rund um den Kemnader See lockt ein breites Angebot.